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Goethe B1 · Lesen Teil 2

Zeitungsartikel — Wohnen für Hilfe

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In vielen deutschen Städten fehlen bezahlbare Wohnungen — gleichzeitig leben ältere Menschen oft allein in großen Häusern. Das Projekt "Wohnen für Hilfe" bringt beide Seiten zusammen: Studierende bekommen ein günstiges Zimmer und zahlen statt Miete mit ihrer Zeit. Die Regel ist einfach: Für jeden Quadratmeter Wohnfläche hilft die Studentin oder der Student eine Stunde pro Monat. Wer ein Zimmer von 15 Quadratmetern bewohnt, hilft also 15 Stunden im Monat — beim Einkaufen, im Garten oder am Computer. Pflegearbeiten sind ausdrücklich nicht erlaubt, dafür sind Fachkräfte zuständig. Die Universitäten begleiten die Vermittlung. Vor dem Einzug gibt es ein Kennenlerntreffen, und beide Seiten schließen einen schriftlichen Vertrag. Nebenkosten wie Strom und Wasser werden weiterhin bezahlt. Studien zeigen, dass die meisten Beteiligten zufrieden sind. Für die älteren Gastgeber ist weniger die Hilfe wichtig als die Gesellschaft im Haus.

Frage 1 · Wie bezahlen die Studierenden bei „Wohnen für Hilfe“?

Frage 2 · Wie viele Stunden hilft jemand mit einem Zimmer von 15 Quadratmetern?

Frage 3 · Welche Aufgaben dürfen die Studierenden nicht übernehmen?

Frage 4 · Was ist den älteren Gastgebern laut Text am wichtigsten?